Profil
Der Stadtbezirk Huckarde liegt
im Westen von Dortmund und grenzt an Castrop-Rauxel. Im Osten reicht er an
die Innenstadt, nördlich liegt der Stadtbezirk Mengede und südlich
der Stadtbezirk Lütgendortmund. Der Stadtbezirk Huckarde umfasst die
Stadtteile Kirchlinde, Jungferntal, Rahm, Wischlingen, Huckarde und Deusen.
Mit einer Größe von 1.500 Hektar zählt Huckarde zu den kleineren Stadtbezirken in Dortmund. Die Bevölkerungszahl von 37.011 ist entsprechend niedrig. Unter den Stadtbezirken der Außenstadt erreicht Huckarde mit einer Bevölkerungsdichte von 24,6 Einwohnern pro Hektar den höchsten Wert.
Typisch für den Stadtbezirk ist das historisch gewachsene dichte Gefüge von Ortsteilen und Wald- und Grünflächen, das durch eine Fülle von technischen Trassen durchschnitten wird. Die Ortsteile Kirchlinde, Jungferntal, Rahm, Wischlingen, Huckarde und Deusen haben deshalb eine hohe Eigenständigkeit bewahrt. Die beiden Nahversorgungszentren in Kirchlinde und in Huckarde bilden heute zwei Pole im Stadtbezirk.
Der Strukturwandel hat den Stadtbezirk Huckarde vergleichsweise spät getroffen. Dieser Wandel brachte nicht nur Verluste, sondern auch Chancen mit sich. Bedeutsame Monumente der Montanära im Stadtbezirk Huckarde konnten erhalten werden und stehen heute teilweise unter Denkmalschutz. Die Kokerei Hansa ist außerdem als Ankerpunkt in der Route der Industriekultur ausgewiesen und somit ein Hauptziel des Industrietourismus im Ruhrgebiet.
Wichtige Projekte der neueren Zeit sind der Gewerbepark Hansa und der Service- und Gewerbepark Bärenbruch, in denen neue Arbeitsplätze entstanden sind. Im Sektor Wohnen sind In den letzten Jahren im Stadtbezirk rund 600 neue Wohngebäude mit fast 1.700 Wohnungen entstanden. In der nächsten Zeit kommt das Gebiet Winkelstraße zur Realisierung. Weiter- oder Neuentwicklungen im Wohnungsbaubereich sind beispielsweise Westerwikstraße, Südlich Am Wemphof, Südlich Unterfeldstraße oder Kniepacker. Der Schwerpunkt der künftigen Bautätigkeit wird im Bereich der Ein- und Zwei-Familienhäuser liegen.
Der Grünzug aus Rahmer Wald
und Revierpark Wischlingen bis zum Naturschutzgebiet „Hallerey“
im Süden ist das zentrale Erholungsgebiet in Huckarde und stellt gleichzeitig
einen ökologischen Ausgleichsraum für den relativ dicht besiedelten
Stadtbezirk dar. Im Nordwesten weist der Regionale Grünzug entlang von
Emscher und Dortmund-Ems-Kanal ähnliche Qualitäten auf. Der Dortmund-Ems-Kanal
am Ostrand des Stadtbezirks Huckarde bietet aktivitätsorientierten Erholungssuchenden
vielfältige Möglichkeiten zum Spazieren gehen und Rad fahren am
Wasser. Über die Initiative „Fluss
Stadt Land“ soll der Bereich um den Dortmund-Ems-Kanal
noch mehr an Attraktivität gewinnen.
Quelle: http://stadtplanungsamt.dortmund.de/stadtplanungsamt/project/assets/template7.jsp?content=me&smi=4.0&tcode2=grossprojekte.stadtplanungsamt.insekt&tlimit2=14&ttitle2=Stadtbezirke&tid=30748