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Profil


Dorstfeld ist ein Stadtteil im Stadtbezirk Innenstadt-West und liegt im Westen von Dortmund. Im Norden grenzt Dorstfeld an Wischlingen, im Westen an Lütgendortmund, im Süden an die Universität Dortmund und im Osten an die Innenstadt.
Im Straßenbild erinnert viel an die Bergbauvergangenheit des Stadtteils. Bis zur Stilllegung im Jahre 1963 war die Zeche Dorstfeld größter Arbeitgeber vor Ort. Heute erinnern Bergehalden, Bergbaukolonien und die heute zur Volkshochschule Dortmund gehörenden Verwaltungs- und Kauengebäude an die Bergbaugeschichte. Dorstfeld war Standort des Maschinenbauunternehmens Orenstein & Koppel.
Dorstfeld ist historisch in drei Bereiche aufgeteilt. Oberdorf, Mitte und Unterdorf. Diese Differenzierung spielt heute kaum noch eine Rolle, wird jedoch im lokalen Sprachgebrauch weiter benutzt.
Sehenwert ist das heute als öffentliche Bibliothek dienende Schulte-Witten-Haus, die DASA – Deutsche Arbeitsschutzausstellung und der in der Nähe gelegene Revierpark Wischlingen. Dorstfeld hat ein eigenes Hallenbad und viele Sportvereine.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dortmund-Dorstfeld.

Geschichte

  • Die Zeche Dorstfeld war ein ehemaliges Steinkohlen-Bergwerk im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld.
  • 1849 begann das Abteufen des Schachtes 1 der Zeche Dorstfeld.
  • Im Laufe der Zeit entstanden 10 Schächte.
  • Eine Radschrämmaschine wurde als erstes im Ruhrbergbau benutzt.
  • Den Weg zur Großzeche ermöglichte die Übernahme der Zeche Vereinigte Carlsglück & Planetfeld im Jahre 1889
  • Am 16.Mai 1925 kam es zu einer schweren Sprengstoff- und Kohlenstaubexplosion. Es gab 47 Todesopfer.
  • Die Dorstfelder Zeche wurde im Jahre 1963 stillgelegt.
  • Heute ist es ein umgebautes Kauen- und Verwaltungsgebäude.

Das Bergwerk betrieb zeitweise bis zu drei Kokereien:

  • eine Kokerei beim Schacht Karlsglück
  • eine Kokerei auf der Schachtanlage Dorstfeld 2/3 (1903 - 1963)
  • eine Kokerei auf der Schachtanlage Dorstfeld 1/4 (1907 - 1929)

Die größte Fördermenge erarbeiteten im Jahre 1939 3.622 Beschäftigte mit 1.329.941 Tonnen Kohle.

An die Zeche Dorstfeld erinnern heute die umgebauten Kauen- und Verwaltungsgebäude, in denen das Creativzentrum der Volkshochschule einen Standort gefunden hat, die Spitzkegelhalden in der Nähe des Revierparks Wischlingen sowie die erhaltenen Schlammabscheider-Türme.
Auch die durch den Architekten Oskar Schwer aus Essen errichtete Bergmannssiedlung Oberdorstfeld in der Art einer Gartenstadt ist - trotz der üblichen individuellen Verunstaltungen der Häuser nach der Privatisierung - durchaus sehens- und lebenswert.
Die Schachtanlage 2/3 befand sich zwischen der Wittener Straße und dem Vogelpothsweg, ihr ehemaliger Gleisanschluss ist weitgehend identisch mit der Trasse der heutigen S-Bahn-Linie S 1. Auf dem Gelände der Kokerei der Schachtanlage 2/3 wurde Dioxin gefunden. Da dort bereits teilweise neue Wohnbebauung entstanden war, musste der Boden abgetragen werden.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Dorstfeld

 

Ortsplan    
 
  1. Bibliothek / "Blauer Salon"
  2. DASA
  3. Kletterturm Dorstfeld-Süd
  4. S-Bahn-Haltestelle
  5. Martin-Luther-King Gesamtschule
  6. TNT-Club
  7. Gewerbe- und Industriegebiet Dorstfeld-West
  8. Druckerei (Dortmunder Tageszeitung )
  9. Reinoldus-Schiller-Gymnasium
  10. Revierpark Wischlingen
  11. Tennisanlage ATV Dorstfeld
  12. Sportplatz SC Dorstfeld 09
  13. Westfalenstadion
  14. Schwimmbad(Westbad)
  15. TÜV
  16. Trödelmarkt

Anfahrt/ Lage

   
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