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Profil


zählt mit einer Größe von etwa 2.200 ha und ca 49.000 Einwohnern zu einem mittelgroßen Stadtbezirk unter den zwölf Stadtbezirken Dortmunds.

Als westlichster Stadtbezirk grenzt Lütgendortmund an die Städte Castrop-Rauxel und Bochum. Lütgendortmund selbst besteht aus den Ortsteilen Bövinghausen, Lütgendortmund, Marten, Oespel, Kley, Somborn und Westrich.

 

Lütgendortmunder Geschichte

  • zum erstenmal wird Lütgendortmund 1150 als Minor Tremonia erwähnt, im Heberegister der Abtei Essen-Werden. Das Heberegister war eine Auflistung was ein Pächter eines zur Abtei gehörenden Hofes abzugeben hatte.
  • Um 1300 wird zum ersten mal die Pfarrerei Lütgendortmund erwähnt.
  • Nur 60 Jahre später 1360 soll zum ersten mal die Bartholomäus-Kirmes stattgefunden haben.
  • Während der Dortmunder Fehde 1388 wird die Lütgendortmunder Kirche abgebrannt.
  • Die Turmspitze der Bartholomäuskirche wird 1585 von Spanischen Truppen abgebrannt.
  • 1599 startet Kaplan Hermann Faber (Schmitt) eine erste Reformation.
  • Aus dem Jahr 1661 stammt die älteste Eintragung in Evangelischen Kirchenbüchern aus Lütgendortmund.
  • Ab 1686 gehören die Katholiken aus Lütgendortmund zur neuen Pfarrerei Kirchlinde.
  • Johann Diederich von Steinen schreibt in seiner "Westfälischen Geschichte" 1757 - "Das Dorf Lütgendortmund, so in der Mitte zwischen Dortmund und Bochum an der Landstraße liegend, soll in Ansehung der Stadt Dortmund als des großen Dortmunds, Lütke- oder Klein-Dortmund genannt sein"
  • Übernahme der Verwaltung durch Preussen im Jahre 1815.
  • Mit dem "Urkataster" 1826 entsteht das erste Verzeichnis sämtlicher Grundstücke.
  • Die baufällige Bartholomäus-Kirche wird 1829 abgerissen und der Grundstein zur heutigen Kirche gelegt.
  • 1834 wird die neue Bartholomäus-Kirche eingeweiht, allerdings noch ohne Turm, dieser wird erst 1856 fertiggestellt.
  • 1850 und 1857 werden die Zechen Germania I und Borussia in Betrieb genommen.
  • Der Anschluß Lütgendortmunds an die Rheinische Eisenbahn erfolgt 1874
  • 1885 wird Lütgendortmund an die Wasserversorgung der Gewerke Grillo, Essen angeschlossen.
  • Die katholische Kirchengemeinde wird 1892 unter ihrem Pfarrer Joseph Hardenacke wieder selbstständig.
 
  • Die Amtssparkasse Lütgendortmund wird 1893 gegründet (seit 1928 gehört sie zur Stadtsparkasse Dortmund).
  • Seit 1897 findet der Wochenmarkt regelmässig im Bereich des Lütgendortmunder Amtshauses statt.
  • 1901 erscheint erstmals die "Amtszeitung" in deren Kopfzeile zum ersten mal das Lütgendortmunder Wappen erscheint, ausserdem wird das Elektrizitätswerk an der Westricher Straße gebaut.
  • Das Amt Lütgendortmund gibt aufgrund der Kleingeldknappheit zu Beginn des ersten Weltkriegs 1914 "Kriegswechselscheine" als Notgeld raus.
  • Die Glocken der Lütgendortmunder Kirchen werden 1916 abtransportiert um das eingeschmolzene Metall für Kriegszwecke zu verwenden.
  • 1924 wird Lütgendortmund ans Gasnetz angeschlossen.
  • Ein Jahr später 1925 erhält die Evangelische Bartholomäus-Kirche neue Glocken.
  • 1928 wird Lütgendortmund nach Dortmund eingemeindet, dafür werden Starßennamen geändert.
  • Die erste Boykotierung j üdischer Geschäfte wird 1933 auch in Lütgendortmund durchgeführt. 3 Jahre später werden alle jüdischen Geschäfte geschlossen oder an Deutsche verkauft.
  • Am 3/4 Juli 1941 wird das Zentrum Lütgendortmunds durch einen Luftangriff stark beschädigt.
  • Amerikanische Truppen nehmen am 8.-10. April 1945 Lütgendortmund ein.
    Gründung der AG. Lütgendortmunder Einzelhandel im Jahre 1966 (Heute "Aktiv im Ort, Lütgendortmunder Handel, Handwerk und Gewerbe")
  • Die S-Bahn bis zum Lütgendortmunder Markt wird 1993 fertiggestellt.
  • Die evangelische Bartholomäus-Kirche erhält 1994 neue Fenster nach Entwürfen der Künstlerin Ute Rakob.
  • 2000 wird in dem ehemaligen Postgebäude mit seinen modernen Anbau das Sozialamt und der Lütgendortmunder Seniorentreff eingerichtet.
 
Ortsplan    
 
  1. Martin-Luther-King-Haus
  2. Polizeiwache
  3. Institut für Gesundheits-Sport
  4. Bezirksverwaltungsstelle
  5. Diakoniestation
  6. Schloss Dellwig
  7. Ev. Krankenhaus
  8. Sportplatz Hellweg Lütgendortmund
  9. Grundschule
  10. Bibliothek
  11. Volksgarten
  12. Sportplatz (Rauhes Holz) SG Lütgendortmund
  13. S-Bahn-Haltestellen
  14. Bahnhof Marten-Süd
  15. Park der Generationen

Anfahrt/ Lage

   
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