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Profil

Oespel ist ein Dortmunder Stadtteil im Stadtbezirk Lütgendortmund. An Oespel grenzen die Stadtteile Kley, Marten, Dorstfeld, Barop, Eichlinghofen sowie im Süden der Wittener Stadtteil Stockum an. Im Süden des Ortes findet sich ein ausgedehntes Waldgebiet, der Dorney, im Nordosten nähert sich der wachsende Technologiepark Dortmund der Oespeler Wohnbebauung. Die Wohnbevölkerung von Oespel betrug im Jahre 2002 4.555 Einwohner.
Im Gegensatz zu manch anderen westfälischen Ortsnamen wird das "Oe" von Oespel normal mit kurzem Ö-Umlaut gesprochen (Öspel statt falsch Ohspel).
(Quelle: Wikipedia)

Geschichte    


Eine erste Besiedlung des Oespeler Ortsgebietes läßt sich auf die Bronzezeit datieren. Nach dem II. Weltkrieg wurden auf einem Feld zunächst einige Urnengräber entdeckt. Bei neuerlichen Grabungen im Jahre 1991 wurden schließlich insgesamt 28 Hügelgräber nachgewiesen, in denen sich Verbrennungsreste in Urnen sowie vereinzelt Grabbeigaben fanden. Unter anderem wurden in einem Grab eine kleine Eisenkugel entdeckt, bei der es sich um den ältesten Eisenfund im Ruhrgebiet handelt.
Die heutige Gemarkung Oespel ist wesentlich jüngeren Datums. Im Heberegister des Klosters Werden finden sich Dokumente, die für das Jahr 882 n. Chr eine Bauernschaft mit dem Namen Tospelli, dem heutigen Oespel, belegen. Der Name Oespel taucht zum ersten Mal im 16. Jahrhundert auf. Das Wappen von Oespel, das zwei gekreuzte Heugabeln zeigt, wurde im Jahre 1357 erstmalig urkundlich abgebildet.
Der bäuerliche Charakter der Ortschaft Oespel änderte sich erst mit einsetzender Industrialisierung. Im Waldgebiet Dorney wurden schon immer die dort zu Tage tretenden Kohleflöze ausgebeutet. Erste Tiefbauzechen wurden dann um 1850 errichtet. Auf Oespeler Gebiet gab es insgesamt vier Bergwerke: Die Zeche Borussia, die Zeche Planetenfeld, die Zeche Im weißen Feld sowie die Zeche Oespel. Als letztes Bergwerk wurde die Zeche Oespel im Jahre 1962 stillgelegt.
Auf den nun zur Verfügung stehenden Flächen wird der Indupark Oespel angelegt. Ursprünglich als Industriegebiet konzipiert, sind heute dort fast ausschließlich große Einzelhändler  anzutreffen.
Der Bau der S-Bahn Linie 1 zwischen Dortmund und Düsseldorf ändert das Ortsbild. Durch Oespel führt die S-Bahn als Hochbahn auf Betonstelzen und teilt somit den gewachsenen Ortskern. Im Zentrum des Dorfes findet sich heute der Haltepunkt Dortmund-Oespel.. (Quelle: Wikipedia)

Ortsplan    
 
  1. Zentrum für Gehörlosenkultur, Wohnheim
  2. evangelische Kirche Kley
  3. Christliches Jugenddorfwerk Deutschland
  4. katholische Kirche
  5. Feuerwehr
  6. Tennisplatz TC Oespel-Kley
  7. evangelische Kirche Oespel
  8. S-Bahn Haltestellen
  9. Indupark
  10. Naturschutzgebiet Dorney

Anfahrt/ Lage

 

   
   
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